Ingenieure und Ingenieurinnen für Bekleidungstechnik sind für den gesamten Fertigungsprozess und die Vermarktung von Kleidungstücken verantwortlich. Dieser Beruf in der Bekleidungsproduktion erfordert kluges Vorgehen, sei es arbeitsorganisatorisch oder personalspezifisch. Erwünscht sind aber auch betriebswirtschaftliches Denken und fundierte Kenntnisse der Bekleidungsindustrie. Der reibungslose Ablauf des Fertigungsprozesses muss gewährleistet sein. Allfällige Probleme, ob technisch oder personell, die während der Produktion vorkommen können, sind ebenfalls Sache der Ingenieure und Ingenieurinnen Bekleidungstechnik. Sie arbeiten an Entwürfen, gestalten Schnitte und stellen Kollektionen zusammen. Auch Qualitätskontrollen bei der Produktion sind nötig oder Tätigkeiten in der Forschung, in Behörden oder Fachverbänden. Angehende Ingenieure Bekleidungstechnik befassen sich während des Studiums mit Warenkunde, Gestaltung, Fertigungsmaschinen, Einkauf, Disposition, Konstruktion und Entwicklung. Dies natürlich im engen Zusammenhang mit der Bekleidungsindustrie. Kleidungstücke in der Bekleidungstechnik werden in den folgenden vier Bereichen gefertigt: Damenwäsche, Herrenwäsche, Kinderbekleidung und Wäsche, jedoch keine Haus- und Heimtextilien.