Zerspanungsmechaniker/in
[Als Favoriten markieren]Zerspanungsmechaniker stellen die Maschine für jeden Kunden genau auf die gewünschte Form und Qualität ein. Diese überprüfen und optimieren sie ständig, denn es wird höchste Form- und Maßgenauigkeit erwartet. Zerspanungsmechaniker arbeiten aber auch an ganz konventionellen Maschinen.
Der Arbeitsplatz der Zerspanungsmechanikerin ist die riesige Produktionshalle einer Metall verarbeitenden Fabrik. Die Werkstücke (Gusseisen/Stahl oder Nichtmetall) werden mit einer Vielzahl von passenden Werkzeugen bearbeitet, in die eingerichtete Maschine eingespannt und mit dem entsprechenden Schleifkörper versehen.
Während des Schleifens z.B. geben die Zerspanungsmechaniker immer wieder Kühlschmierflüssigkeit dazu, damit der Vorgang optimal läuft. Wenn der Schleifkörper anfängt, stumpf zu werden – erkennbar durch veränderten Funkenflug und Blau-Färbung des Werkstücks –, wird er ausgetauscht. Deshalb brauchen Zerspanungsmechanikerinnen stets ein waches Auge.
Auf den Lorbeeren ausruhen können sie sich nie, denn es kommen immer neue Techniken dazu. In diesem Beruf gibt es vier Fachrichtungen: für Fräsmaschinen-, Drehautomaten-, Drehmaschinen- oder Schleifmaschinensysteme. Im 3. Lehrjahr entscheidet sich der Auszubildende für eine Fachrichtung. Zerspanungsmechaniker arbeiten in Betrieben der Metallverarbeitung, im Maschinen-, Stahl- oder Leichtmetallbau, in Gießereien oder im Fahrzeugbau.
