Es gibt Hochsee- und Küstenfischer, Seen- und Flussfischer sowie Fischhalter und Fischzüchter; je nachdem lernen die Auszubildenden den Beruf Fischwirt mit dem entsprechenden Schwerpunkt. Wer sich nicht gerne auf schwankenden Planken bewegt und weniger auf die Gunst des Wetters angewiesen sein will, wählt den Schwerpunkt »Fischhaltung und Fischzucht«. In einem geschlossenen System, in Teichen, züchten die Fischwirtinnen dann Fische, aber auch Krebstiere und Muscheln. Sie wählen dazu geeignetes Futter aus, halten den Teich frei von Schädlingen und Krankheitserregern und düngen ihn auch.
Bei der Hochsee- und Küsten-, Seen- und Flussfischerei sind die Fischwirte auf Kuttern unterwegs. Sie verarbeiten den Fang gleich an Bord, um ihn später zu vermarkten. Zusätzlich zur Fischkunde verfügen sie auch über Navigationskenntnisse, Wetterkunde und Gewässervorschriften. Sie kennen sich mit den verschiedenen Fanggeräten und Netzen aus, reparieren und warten auch mal die Fang- und Verarbeitungsanlagen. Seen- und Flussfischwirte sind außerdem um die Erhaltung des Lebensraums der Fische besorgt.