Elektroniker/in für Geräte und Systeme
[Als Favoriten markieren]Beim Arbeiten beachten sie genau die Vorschriften und Bestimmungen für Elektrofachkräfte. Sie arbeiten selbständig und häufig auch im Team. Zudem sprechen sie sich jedes Mal mit den Fachleuten ab, die in der Zeitfolge vor oder und nach ihnen kommen. Zu jedem Gerät, das sie erstellen, fertigen sie eine gut verständliche Geräte-Dokumentation an. Ihre Unterlagen sind oft in Englisch: eine Sprache, die ihnen auch mündlich keine Mühe bereitet.
Die Ausgangsberufe für den neuen Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme waren Kommunikationselektroniker und Industrieelektroniker. Mit der Zusammenlegung dieser Berufe zum Elektroniker für Geräte und Systeme hat sich das gesamte Ausbildungswesen in diesen neuen, industriellen Elektroberufen geändert: Die Prüfungen sind praxisbezogener und das Ergebnis der Zwischenprüfung (Ende 2. Ausbildungsjahr) zählt bereits 40 % für die Gesamtnote. Auch gibt es die sogenannten Kernqualifikationen, deren Vermittlung in der Hälfte der Theoriezeit für alle auszubildenden Elektroniker gemeinsam erfolgt. Die Kernqualifikationen sind die wichtigsten Kenntnisse und Fähigkeiten, die man in allen elektronischen Berufen braucht. Alle Wissensinhalte, die danach speziell auf den einen oder anderen elektronischen Beruf ausgerichtet sind, werden danach nur den betreffenden Auszubildenden weitervermittelt.
