Produktveredler/in - Textil

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Produktveredler – Textil / Produktveredlerin – Textil - Berufsbild
Berufsbild Produktveredler – Textil / Produktveredlerin – Textil Berufsbeschreibung
Moderne Bekleidung ohne Veredelung gibt es eigentlich gar nicht: Man denke nur an die vielfarbigen Jogging-Anzüge oder die T-Shirts mit den verschiedenen Aufdrucken. Veredeln heißt mit einem ganz bestimmten Glanz versehen, färben, mit einem vorgegebenen Weichheitsgrad versehen, mit Mustern bedrucken und vieles mehr. Jeder Stoff braucht andere Veredlungsmaterialien, d.h. andere Färbestoffe oder Beschichtungsmasse, andere Druckpasten oder Appreturmittel, dazu eine andere Temperatur oder Dichte, denn jeder Stoff hat ganz besondere Eigenschaften. Ein Farbstoff auf Leinen wirkt anders als einer auf Seide.

Das Veredeln geschieht mit modernsten Anlagen in Textilveredlungs-Betrieben. Zuerst erarbeiten die Produktveredlerin und der Produktveredler – Textil im Labor ein Rezept nach den Wünschen des Kunden und erstellen ein Muster. Sobald der Kunde zufrieden ist, richten sie die Produktionsanlagen entsprechend ein. Die Bedienung der Maschine und die Überwachung des Bearbeitungsprozesses fällt dann in den Aufgabenbereich des Maschinen- und Anlagenführers.

Die vier Fachgebiete der Produktveredlerin – Textil sind: Färben, Drucken, Beschichten und Appretieren. Zu jedem Fachgebiet stellen sie die benötigten Mittel auch selbst her. Zur Qualitätsprüfung verwenden sie optische Messverfahren: So entscheiden sie, ob die Farben lichtecht und waschbeständig bleiben. Produktveredler – Textil kümmern sich auch um eine ökonomische Umweltnutzung, das heißt um einen rationellen Wasser- und Stromverbrauch und die Einhaltung von Bestimmungen zu Umweltschutz und Arbeitssicherheit.

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