FH = Fachhochschule
Fachhochschulen haben die Aufgabe – neben Universitäten und Hochschulen – durch eine praxisorientierte Ausbildung auf berufliche Tätigkeiten vorzubereiten. Sie bieten Studiengänge vor allem in den Ingenieurswissenschaften, in den Bereichen Wirtschaft, Sozialwesen, Landwirtschaft und Gestaltung an. Die Zulassungsvoraussetzung zum Studium an einer Fachhochschule ist die Fachhochschulreife, die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. In einigen Studiengängen werden vor Beginn des Studiums studienspezifische Praktika gefordert. Das Studium an der Fachhochschule führt zum Diplomgrad (mit dem Zusatz Fachhochschule [FH]); das ist ein erster berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Fachhochschulen können auch Bachelor- und Mastergrade verleihen. Sie besitzen jedoch kein Promotionsrecht; das ist ausschließlich den Universitäten vorbehalten. Mit dem erfolgreichen Abschluss an der Fachhochschule wird zudem die allgemeine Hochschulreife erworben.