Feinwerkmechaniker/in

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Feinwerkmechaniker / Feinwerkmechanikerin - Berufsbild
Berufsbild Feinwerkmechaniker / Feinwerkmechanikerin Berufsbeschreibung
Aus welchen Einzelelementen besteht ein Fotoapparat? Darauf wüssten der Feinmechaniker und die Feinwerkmechanikerin eine Antwort, sie könnten viele Teile sogar selbst fertigen. Feinwerkmechaniker stellen feinmechanische Geräte her: Fotoapparate, Projektoren, Mess- und Prüfgeräte, chirurgische Apparate. Sie fertigen Einzelgeräte, kleine Serien, manchmal auch Versuchsmodelle (Prototypen).

Damit sie mit dem Fertigen eines Gerätes zügig vorwärts kommen, planen sie die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig und legen alle Materialien bereit. Nach technischen Zeichnungen, die ihnen Formen, Maße usw. angeben, oder nach Skizzen stellen sie von Hand und mit modernen, z.T. computergesteuerten Werkzeugmaschinen Teile her, die nicht zugeliefert werden: auf Millimeter-Bruchteile genau! Danach montieren sie das Gerät und überprüfen seine Funktionen. Die Feinwerkmechaniker arbeiten selbständig, bestimmen Verfahren und Material usw. weitgehend selbst.

Täglich haben die Feinwerkmechanikerinnen mit modernen, computergesteuerten Werkzeugmaschinen zu tun. Sie programmieren diese Maschinen und lassen dann darauf Einzelteile aus Stahl und anderen metallischen Werkstoffen, aber auch aus Kunststoff und Keramik drehen und fräsen, bohren und schleifen. Sie fertigen Metallteile aber auch manuell.

Erfahrene Feinwerkmechaniker können auch eigene Ideen zur Gestaltung und Ausführung von Geräten einbringen. Da zur Grundausbildung das Erlernen aller handwerklichen Fertigungstechniken gehört, finden sie auch in verwandten Berufen Arbeitsmöglichkeiten.

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