Dieser Beruf ist nichts für Träumer! Zupacken ist gefragt – dafür gibt es ziemlich schnell sichtbare Arbeitsergebnisse. Die 2-jährige Ausbildung richtet sich in der Praxis oft nach dem später angestrebten Aufbau-Beruf: Das kann Zimmerer sein, Stuckateur, Estrichleger, Trockenbaumonteur, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger oder Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer. Je nachdem, welchen dieser sechs Berufe der Auszubildende anschließend oder später lernen möchte, übt er die dafür grundlegenden Tätigkeiten bereits in seiner Ausbildung als Ausbaufacharbeiter aus. Es gibt deshalb sechs Schwerpunkte (SP), die den späteren Berufszielen entsprechen: Zimmererarbeiten; Stuckateurarbeiten; Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten; Estricharbeiten; Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzarbeiten und Trockenbauarbeiten.
Wollen die Auszubildenden später Zimmerer werden, bauen sie in ihrer Lehrzeit zum Ausbaufacharbeiter vorwiegend Holzkonstruktionen. Möchten sie Stuckateur werden, üben sie sich im Herstellen von Wänden aus Gipsmaterialien, und möchten sie irgendwann als Estrichleger arbeiten, behandeln sie Estrichoberflächen. Diejenigen, die in Zukunft Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierer werden wollen, bauen Dämmelemente gegen Wärme, Kälte, Lärm oder Feuer ein. Andere wiederum, die den Beruf des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers anstreben, versuchen sich bereits in ihrer Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter am Verlegen von Fliesen oder Platten.