Logopäde und Logopädin verbessern die Kommunikationsfähigkeit von Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen, die unter einer Stimm-, Sprach- oder Hörbeeinträchtigung leiden, durch gezielte Übungen. Zunächst erheben sie die Vorgeschichte (Anamnese) der zu behandelnden Person, ob die Störung durch einen Unfall (Aphasie), Hirnschlag, Geburtsmangel (Hasenscharte), Entwicklung aus psychischen Gründen (Stottern) oder aber eine chronische Krankheit (z.B. Schüttellähmung) hervorgerufen wurde, dann beurteilen sie seine gegenwärtige Sprechfunktion (Ist-Zustand). Je nach Beeinträchtigung planen sie die Therapie - manchmal orientieren sie sich eher pädagogisch, manchmal eher therapeutisch. Während der Therapie kontrollieren sie laufend den Erfolg der Behandlung. Sie arbeiten eng mit Arzt oder Ärztin zusammen.