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1. Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt belegen, dass die Berufsausbildung im dualen System für die Wirtschaft nach wie vor ein wichtiger Baustein ist, um den Unternehmensbedarf an qualifizierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern zu decken. Dies trifft sowohl auf wichtige Bereiche der Wirtschaft (z.B. Metall-/Elektroindustrie) aber auch andere Bereiche zu. In alle traditionellen Berufen und auch den neuen Branchen und jungen Unternehmen, seien es nun der IT/Medienbereich oder der Dienstleistungsbereich, kann auch in Zukunft auf gut ausgebildete Facharbeiter(innen) nicht verzichtet werden. Daher wird sich die Berufsausbildung auch in den nächsten Jahren gegenüber den Studienberufen behaupten. Damit dies gelingt, muss sich jedoch auch die Berufsausbildung anpassen. Derzeit wird in der Ausbildung auf eine breite Grundausbildung mit Fachrichtungen und Schwerpunkten abgestellt. Um den neuen und sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden, müssen neue Ausbildungswege für neue Berufsbilder entwickelt und entsprechend ausbildende Unternehmen gefunden werden.
2. Nicht nur in den zentralen Bereichen der Wirtschaft ist das Erreichen des Betriebserfolgs ohne die Qualifizierung des Berufsnachwuchses nicht denkbar. Gleichzeitig gilt: Wer den eigenen Berufsnachwuchs ausbildet, handelt nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch gesellschaftspolitisch verantwortlich.
3. Die Aussage hat an Aktualität nichts verloren. Die Arbeitswelt entwickelt sich derzeit hin zu einer globalen und schnelllebigen Wissensgesellschaft. Bereits jetzt sind die Wandlungen in Betriebsabläufen bei technischem Know-how, Organisationsstrukturen mit weltweiten Vernetzungen und EDV-Prozessen spürbar. Nur wer sich in einem solchen Umfeld dauernd (weiter)bildet, wird hier Schritt halten können und für den Arbeitsmarkt attraktiv sein und bleiben. Gleichzeitig ist ein neues Lern - und Lehrverständnis erforderlich. Nicht mehr die klassische traditionelle Vermittlung des abfragbaren Wissens und Könnens, sondern die Entwicklung der aktiven, kreativen, vielseitigen und handlungsorientierten Persönlichkeit muss mehr und mehr in den Vordergrund von Ausbildungsfragen rücken.
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