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1. Es lohnt sich meines Erachtens auf jeden Fall, eine Berufsausbildung zu absolvieren, denn diese Ausbildung ist im Gegensatz zu der akademischen Bildung sehr praxisbezogen. Sie bildet den Grundstein für den Betriebserfolg. Die Wirtschaft kann nach wie vor nicht auf diese Kompetenzen verzichten. Insbesondere im Handwerk und Dienstleistungssektor werden die praxisnah ausgebildeten Fachkräfte weiterhin benötigt. Heute ist auch die Weiterbildung nach der Berufslehre bis auf Hochschulniveau möglich. Leider ist diese Möglichkeit der Allgemeinheit viel zu wenig bekannt; hier sind die Berufsverbände, die Berufsberater und Lehrpersonen gefordert. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Motto «Handwerk hat goldenen Boden» auch heute noch Gültigkeit hat. Es gilt für die Unternehmer, in die Hände zu spucken und zu zeigen, dass man gewillt ist, etwas zu leisten. Denn auch in Zukunft können Betriebe nicht nur mit Akademikern und Hilfskräften erfolgreich geführt werden.
2. Der Schweizerischen Metall-Union und mir persönlich liegt eine gute Ausbildung unserer Jugendlichen sehr am Herzen. Die Kinder von heute sind die Arbeitnehmer, Unternehmer und Führungskräfte von morgen. Sie brauchen eine Zukunftsperspektive und die Wirtschaft tut gut daran, diese Ausbildungsform zu fördern und dementsprechend Lehrplätze zur Verfügung zu stellen. Auszubildende verrichten während der Lehrzeit mehr oder weniger qualifizierte Tätigkeiten und steuern so ihren Teil zur betrieblichen Produktion und somit zum Mehrwert der Unternehmung bei. Durch die praxisbezogene Ausbildung der Lehrlinge bleiben auch die Facharbeiter à jour und kommen dadurch zur eigenen Weiterbildung. Wir glauben auch, dass sich unsere Investition in Lehrlinge dadurch lohnt, dass wir bei den Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten einsparen, wenn wir eigene Lehrlinge nach dem Lehrabschluss weiter in unserem Betrieb beschäftigen können. Wenn keine Lehrlinge mehr in unseren Betrieben ausgebildet werden, wird sehr rasch ein grosser Mangel an Fachwissen und Fachkräften entstehen, was sich auf den eigenen Betriebserfolg und die ganze Schweizer Wirtschaft negativ auswirken würde.
3. Diese Frage kann nur mit einem überzeugten JA beantwortet werden. Jeder Unternehmer muss sich dieser Aufgabe jederzeit annehmen, um dann von seinen Investitionen profitieren zu können, wenn die Auftragslage entsprechende Kapazitäten fordert. Ausserdem sehe ich es auch als eine gesellschaftspolitische Herausforderung an, den Jugendlichen die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung und eine positive Zukunftsperspektive aufzuzeigen.
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