| |
|
 |
|
Der Gärtnerberuf gliedert sich in vier Fachrichtungen: Zierpflanzen, Stauden, Baumschule, Garten- und Landschaftsbau. Die Ausbildung wird nach einem gemeinsamen Reglement durchgeführt. GärtnerInnen kennen den Zusammenhang zwischen Pflanzen und Umwelt, doch sind je nach Arbeitsbereich die Tätigkeiten unterschiedlich. Zierpflanzengärtner/in Zierpflanzengärtnerin und Zierpflanzengärtner kultivieren einheimische und ausländische Blatt- und Blütenpflanzen, im Gewächshaus und im Freien. In der Endverkaufsgärtnerei ziehen sie verschiedenartigste Pflanzen und beraten auch die Kundschaft. Im Produktionsbetrieb ziehen sie eine bestimmte Pflanzengruppe in grösseren Mengen. Baumschulist/in Bäume (Gehölze) – z.B. Laub- und Nadelbäume, Obstbäume, Rosen- und Beerensträucher – sind Mittelpunkt einer Baumschule. Baumschulist und Baumschulistin ziehen aus Sämlingen, Stecklingen oder mit anderen Methoden neue Pflanzen, meist im Freien. Sie bedienen und beraten ausserdem die Kundschaft fachgerecht. Staudengärtner/in Stauden sind ausdauernde Pflanzen, deren oberirdische Organe im Herbst absterben und im Frühling aus den Wurzelstöcken neu spriessen. Staudengärtner und Staudengärtnerin vermehren diese Pflanzen, die aus verschiedensten Erdteilen stammen und entsprechend unterschiedliche Wachstumsbedingungen stellen. Ihr Sortiment umfasst ausserdem Kleingehölze für Steingärten, Tröge und Dachgärten. Ein wichtiger Teil ihrer Tätigkeit ist darum auch das Beraten der Kundschaft zur Verwendung der verschiedenen Pflanzen. Landschaftsgärtner/in Landschaftsgärtner und Landschaftsgärtnerin bauen Grünanlagen, z.B. in Siedlungen, um Gebäude und Strassen, Parkanlagen, und unterhalten sie auch. Beim Bau arbeiten sie nach Plänen des Landschaftsarchitekten oder nach eigenen Projektplänen. Von Hand und mit Maschinen bereiten sie den Boden vor, bauen Mauern, Teiche und anderes und bepflanzen. Sie arbeiten meist im Team.
|
|
|
|
|