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Die Zahnmedizin hat mit Beratung und Aufklärung sowie der Forschung für Fluorzahnpasten die Verhütung von Zahnerkrankungen wesentlich gefördert. In den letzten 15-20 Jahren sind Erkrankungen wie Karies (Zahnzerfall) und Parodonthose (Entzündung des Zahnfleisches, -bettes und der Wurzelhaut) um rund 50 % zurückgegangen. Zahnarzt und Zahnärztin hätten demzufolge gegenüber früher nur noch halb soviel zu tun, würden sie ausschliesslich diese Erkrankungen behandeln. Sie behandeln aber auch alle andern Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen, Schädigungen durch Unfälle sowie Korrekturen von Zahnstellungen. Bei Patienten, die einen Zahnersatz benötigen, nehmen sie einen genauen Gebissabdruck und passen das vom Zahntechniker gefertigte Zahnersatzteil ein. Besonderes Fachgebiet ist die Kieferorthopädie (Behandeln von Fehlbildungen).
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