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Keramik ist ein Sammelbegriff für Produkte aus gebranntem Ton. In der Schweiz wird vor allem Sanitär-, Geschirr-, Baukeramik und Keramik für die Elektro- und Nukleartechnik hergestellt. Schritte bis zur serienmässigen Herstellung sind: Entwerfen, Erstellen des Originalmodells (Prototyp), Fertigen der Negativform zum Originalmodell, Herstellen weiterer Modelle und Negativformen für die Produktion. Keramikmodelleur und Keramikmodelleurin stellen die Modelle und Formen her. Dabei setzen sie heute vielfach modernste Geräte ein: An der CAD-Anlage bereiten sie die Zeichnung technisch auf und geben die technischen Daten weiter an eine 3D-CNC-Fräsmaschine, mancherorts werden bereits CAM-Anlagen eingesetzt. Selbstverständlich kennen sie auch die konventionelle Fertigung der Modelle. Sie verarbeiten vor allem Gips. Die Negativformen fertigen sie rund 11 bis 15 % grösser als das Original, denn beim Trocknen und Brennen wird dem Ton Feuchtigkeit entzogen, d.h. das Material schwindet.
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