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Rund 2'000 Grenzwächterinnen und Grenzwächter sorgen an der Grenze dafür, dass sicherheits-, fremden-, zoll- sowie verkehrspolizeiliche Aufgaben erfüllt werden. Jährlich werden über 100'000 Personen an der Schweizer Grenze zurückgewiesen und mehrere Tausend illegal in die Schweiz eingereiste Personen aufgegriffen. Auf Grund von Vereinbarungen mit den kantonalen Polizeien übergibt das Grenzwachtkorps jährlich insgesamt etwa 30'000 Verdächtige an das jeweils zuständige Polizeikorps. Gegen 4'000 aufgedeckte Fälle von grenzüberschreitender Betäubungsmittelkriminalität, 2'000 Ausweisfälschungen sowie ungefähr 30'000 Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sind weitere Leistungsausweise des Grenzwachtkorps, dessen Angehörige 24 Stunden am Tag an der Grenze im Einsatz stehen. Das Grenzwachtkorps besetzt die Grenzübergänge an den Haupteinfallachsen durchgehend. Alle anderen Übergänge sind nur zeitweise besetzt. Das Gelände, inklusive weiterer 400 fahrbaren Strassen und Wege, kann nur sporadisch überwacht werden. Die Kontrolle direkt an der Grenze wird immer mehr durch mobile Kontrollen in Grenznähe ersetzt. Die hohen Ansprüche an das uniformierte und bewaffnete Grenzwachtkorps GWK sind dadurch noch weiter gestiegen. Die Vielzahl der Aufträge und die vielfältigen Einsatzarten verlangen von Grenzwächterinnen und Grenzwächtern viel Fachwissen und Menschenkenntnis. Um bei überraschend auftretenden Ereignissen rasch und angemessen reagieren zu können, ist grosse Flexibilität eine Selbstverständlichkeit.
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