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«Lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker!» In dieser vertrauten Fernsehansage kommt der Apotheker also unmittelbar nach der Vertrauens- und Prestigeperson Arzt; doch er ist leichter zugänglich, Ladentür aufmachen und hinein. Allerdings ist man meist nicht allein, man kann nicht auf ein Privatgespräch vertrauen … «Mein Vater nimmt Antabus; ist das normal, dass ihm immer schlecht ist?» «Ich habe jeden Monat schreckliche Krämpfe und nehme starke Schmerztabletten. Was soll ich tun?» Die ApothekerInnen geben fundiert und diskret Auskunft. Sie sprechen so verständlich wie möglich. Ihr Dienst am Kunden liegt ebenso in der Beratung wie im Verkauf der Medikamente. Sie prüfen die Rezepte genau, händigen nur das dort Verschriebene aus. Gewisse Substanzen stellen sie auch selber her. Der Giftschrank für gefährliche Drogen ist speziell verschlossen, über Verkäufe wird Buch geführt.
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