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| Arbeits- und Organisationspsychologie, Bachelor of Science |
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Den ArbeitnehmerInnen heute wird einiges abverlangt – manchen zu viel. Die Anforderungen an die Arbeit selbst sind stark gestiegen, technische Neuerungen erfordern stetige Weiterbildung; dann die Belastungen für den Körper – Schichtarbeiten oder Wochenendarbeiten, Lärm in Produktionshallen; zudem schüren Firmenverlagerungen oder -fusionen die Angst den Arbeitsplatzverlust. So stehen manche ArbeitnehmerInnen ständig unter Zeitdruck, manche mobben andere ArbeitnehmerInnen oder werden selbst zu Mobbing-Opfern, wieder andere reagieren mit psychosomatischen Erkrankungen wie z.B. einem Magengeschwür oder Burn-out. All diese Probleme kosten die Unternehmen oder Sozialversicherungen viel Geld (Arbeitsausfall, Krankengeld). Deswegen befassen sich die Bachelor of Science – Arbeits- und Organisationspsychologie mit der (Früh-)Erkennung von ungünstigen Arbeitsbedingungen und deren Behebung. Da kann manchmal schon eine kleine, scheinbar unwichtige Veränderung im Arbeitsablauf viel bewirken, eine Qualifizierungsmaßnahme z.B. kann dem Angestellten neues Selbstvertrauen geben, seine tägliche Arbeit wieder besser bewältigen zu können. Manchmal schlagen die Bachelor of Science – Arbeits- und Organisationspsychologie auch grundlegende Veränderungen vor, z.B. ein neues Arbeitszeit-Modell oder die Umstrukturierung einer ganzen Abteilung; hin und wieder müssen sogar die Chefs ihr Führungsverhalten überdenken. Da Bachelor of Science – Arbeits- und Organisationspsychologie über sehr gute Menschenkenntnis verfügen, findet man sie oft auch in Personalabteilungen; dort erstellen sie z.B. Einstellungstests, führen Auswahlgespräche oder organisieren workshops für MitarbeiterInnen oder auch die Firmenführung.
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