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Täglich halten wir gedruckte Produkte wie: Zeitungen, Bücher, Prospekte oder Verpackungen in den Händen. Diese Produkte werden heutzutage von Druckerin und Drucker in den unterschiedlichsten Druckverfahren hergestellt. Man unterscheidet Digitaldruck, Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck (auch je eine Fachrichtung). Der Tiefdruck eignet sich vor allem für große Auflagen von farbigen Bildern, wie bei Illustrierten oder Versandhauskatalogen. Zeitungen, Prospekte und Verpackungen werden meistens im Flachdruck hergestellt. Das Ziel der Arbeit des Druckers ist immer die Produktion einer qualitativ einwandfreien, meist farbigen Drucksache. Gedruckt wird entweder auf Rollen oder auf Bögen. Der Bedruckstoff kann Papier, Karton, Kunststofffolie, aber auch Holz oder Metall sein. An den teils recht großen Produktionsmaschinen erfolgen heute die meisten Steuerprozesse elektronisch. Die DruckerInnen gestalten zunächst die Druckformen für den Bogen- oder Rollendruck. Dann bestimmen sie, wie die Text- und Bildteile der jeweiligen Drucksache auf dem Bedruckstoff angeordnet sein sollen. Nachdem sie alle erforderlichen Materialien wie z.B. Farben und Papier für den Druck vorbereitet haben, stellen sie die Flachdruckmaschinen ein, füllen die Farben in die vorgesehenen Behälter und justieren die Farbgebung vor. Jetzt kommen bereits die Probedrucke! Wenn die Farben nicht genau mit denen der Vorlagen übereinstimmen, gleichen die DruckerInnen die Farbabweichungen aus. Während des Druckvorgangs überwachen die DruckerInnen alle Maschinenfunktionen, denn nur so können sie eine gleichbleibende Qualität sicherstellen. Falls erforderlich, korrigieren sie die Maschineneinstellungen. Nach dem Druckvorgang reinigen und warten sie die Maschinen sowie alle Zusatzaggregate. Zusätzlich zu den 4 Fachrichtungen gibt es Wahlqualifikationen, z.B. Zeitungsdruck, Formular- oder Verpackungsdruck, Kunstdruck, Mehrfarbenbogenoffsetdruck usw. Durch die Entscheidung für einige solcher Wahlqualifikationen können sich die Auszubildenden für eine bestimmte Produktion spezialisieren und qualifizieren; Auszubildende und Betrieb sind dadurch flexibler als früher. Die theoretische Ausbildung bleibt Druckverfahren übergreifend.
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