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Ernährung wirkt sich auf den ganzen Körper aus! »Man ist, was man isst!« Das ist nicht nur ein Wortspiel. Sorgfältig ausgewählte, angemessene und gut zubereitete Nahrung wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus. DiätassistentInnen beraten KlientInnen und bereiten angemessene Mahlzeiten für PatientInnen zu. Wenn eines unserer inneren Organe nicht mehr hundertprozentig funktioniert, ist (spätestens) die Hilfe der Diätassistentin und des Diätassistenten angesagt! Je nach Diagnose des Arztes arbeiten sie dabei mit einer anderen Diät: Menschen mit einer angegriffenen Leber müssen sich natürlich anders ernähren als z.B. solche mit einem angegriffenen Magen oder einer Überfunktion der Schilddrüse. Wenn z.B. die Niere schlecht arbeitet, empfehlen sie eine stark Salz reduzierte Kost. Das muss dennoch nicht wie Babybrei schmecken; es kann sogar würzig-genießbar sein, denn der Gebrauch von Kräutern und Gemüse ist zum Glück erlaubt. Natürlich kennen die DiätassistentInnen alle »Tricks«, um auch bei den durch Organschwächen eingeschränkten Koch-Möglichkeiten noch Appetitliches und Verlockendes auf den Tisch zu zaubern. DiätassistentInnen beraten ihre PatientInnen gründlich und gewissenhaft: Sie müssen ja das Verständnis für die Diät wecken – sollen die PatientInnen diese nach dem Klinikaufenthalt selbständig ihrer Diät treu bleiben. Sie bemüht sich deshalb, die Mahlzeiten nicht nur gesund, sondern auch ansprechend zu gestalten, denn wenn das Essen dem Patienten Freude bereitet, wird er sich leichter auf die neue Ernährung umstellen. Dieser vielseitige Beruf fordert Leistungen in 3 verschiedenen Bereichen: 1. in der Küche bei der Organisation, Zubereitung, Überwachung und Dokumentation der Diätgerichte 2. im Büro im kaufmännischen Bereich bei der Kostenkalkulation der Waren (Computer) 3. im sozial-medizinischen Bereich bei der Beratung der Patienten auf der Krankenstation.
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