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Die digitale Ausprägung der Bildbearbeitung steht heute im Mittelpunkt der Arbeit, Aufgaben in diesem Beruf. Mit der elektronischen Bildbearbeitung sind ganz neue Möglichkeiten der Fotogestaltung zu der traditionellen Fotoentwicklung im Entwicklerbad dazugekommen (deshalb auch der Berufswandel von »Fotolaborant/in« zu »Fotomedienlaborant/in«). FotomedienlaborantInnen können Bild- und Text-Daten von einem Datenträger auf ihren Computer übernehmen und sie gemäß Kundenwünschen bearbeiten. Sie können sie aber auch selber, nach eigenem Ermessen gestalten. Sie kombinieren grafische und typografische Elemente, setzen Farbe, Schrift und Bild ein. Dabei beachten sie zudem technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Früher, vor Einzug der digitalen Bildbearbeitung, beschränkte sich die Arbeit der FotomedienlaborantInnen auf das klassische Fotogeschäft: Filme entwickeln, vergrößern, retouschieren, Abzüge machen, evtl. sogar Poster. Wenn wir als Kunden unsere teils einmaligen und unwiederbringlichen Filme im Fotogeschäft abgeben, vertrauen wir darauf, dass sie erstklassig entwickelt werden. Um bestimmte Reflexe oder Schattierungen bei den Fotos zu erzielen, müssen die FotomedienlaborantInnen ihre Bilder in chemischen Bädern entwickeln. Die Chemikalien in diesen Bädern müssen wiederum in ganz bestimmten Zusammensetzungen angerichtet sein. Das müssen sie im Fotolabor austesten, manuell oder mit einer Entwicklungsmaschine. Die konkrete Arbeit der FotomedienlaborantInnen unterscheidet sich ziemlich voneinander, je nachdem, ob sie in einem traditionellen Fotogeschäft arbeiten oder im »Maschinenpark« eines Großlabors. Im kleineren Fotogeschäft halten sie sich hauptsächlich in der Dunkelkammer – bei Rotlicht – auf und erledigen alle Aufträge dort einzeln. Im Großlabor bei der Massenbildentwicklung überwachen sie einen Maschinenpark, den sie auch warten und notfalls sogar dessen Maschinen reparieren.
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