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Sie heißen zwar Geigenbauer, können aber alle Arten von Streichinstrumenten – z.B. auch Violoncelli oder Gamben – herstellen, restaurieren oder reparieren. Der berühmteste Geigenbauer war der Italiener Stradivari (ca. 1644–1773). Für die bestimmte Klangart eines Streichinstruments sind u.a. Struktur, Aufbau und Alter der Resonanzhölzer verantwortlich. Diese Hölzer bearbeiten der Geigenbauer und die Geigenbauerin, maschinell oder per Hand – sie hobeln, feilen, sägen und schneiden. Die Oberfläche wird mit Klingen abgezogen, geschliffen, geglättet, lackiert. Als Saiten werden Darmseiten montiert. Zum Leimen und Lackieren nehmen die GeigenbauerInnen nur Naturprodukte. Nach Zusammenbauen aller Einzelteile prüfen sie das Instrument auf seine Funktionstüchtigkeit. Ist es gut spielbar, ist es fertig für den Verkauf.
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