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Betrachtet man die Wände in älteren Gebäuden, entdeckt man schöne Stuckaturen: Verzierungen aus Gips, größtenteils von Hand modelliert. Früher wurden Häuserfassaden, Decken und Innenräume vor allem mit einer Gipsmasse verputzt. Von daher der ehemalige Berufsname »Gipser«. Der Stuckateur und die Stuckateurin von heute verarbeiten Materialien, die nur zum Teil Gips enthalten. Verputz ist notwendig: Die rohen Mauer- und Betonwände werden dadurch verschönert und geschützt. Die StuckateurInnen tragen den – heute oft farbigen – Putz auf und geben ihm die gewünschte Struktur. Sie erstellen nicht tragende Zwischenwände (Gipsplatten/Metallprofile) und konstruieren tiefer gehängte Decken. Auch Schall- und Wärme-Isolationen führen sie durch. Attraktive, kostengünstige Möglichkeiten einer Bauten-Verschönerung sind heute durch eine neuartige Computer-Schablonen-Technologie möglich. StuckateurInnen restaurieren auch Denkmäler oder alte Bauten – eine anspruchsvolle Arbeit!
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