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In einer Familie wird die Mutter krank – wohin mit den Kindern? Soll man sie auf Verwandte verteilen? Einfacher und besser ist es, eine Familienpflegerin anzufordern. Dazu wendet man sich an einen Wohlfahrtsverband: Dort sind die FamilienpflegerInnen fest angestellt. Die Familienpflegerin oder der Familienpfleger übernimmt jetzt alle Aufgaben der Mutter, dazu noch deren Pflege. Ein volles Programm: kochen, waschen, putzen, Kinder betreuen usw. Selbst wenn es nicht ganz so gut schmeckt »wie bei Muttern«, sind doch alle glücklich und zufrieden, sie wurden nicht auseinander gerissen, sondern durften in ihrem gewohnten Zuhause: zusammenbleiben! Die Entlastung der Mutter und Hausfrau von all ihren Aufgaben – und doch unter ihrer Kontrolle – trägt viel zu ihrer Genesung bei. Die FamilienpflegerInnen sind flexibel, denn sie müssen sich jeweils schnell in die verschiedenen Familien- und Haushaltssituationen einarbeiten.
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