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| Gesundheits- und Krankenpfleger/in |
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Jeder Mensch, der krank wird und ins Krankenhaus muss, hat Angst. Die Angst macht ihn noch aufgeregter, unruhiger, schmerzempfindlicher. Die Gesundheits- und KrankenpflegerInnen begleiten ihn von seinem Aufnahmetag an bis hin zu seiner Entlassung und darüber hinaus. Sie sind verantwortlich dafür, dass angeordnetete Maßnahmen korrekt durchgeführt werden. Regelmäßig überprüfen sie, ob die Patienten unter ihrer Pflege auch Fortschritte verzeichnen. Dann informieren sie ihre KollegInnen mündlich und schriftlich – jeder muss jederzeit genau über den Gesundungsverlauf informiert sein. Die Einträge in den Krankenblättern, Computerdateien etc. sind verbindlich und rechtskräftig. Die Pflegekräfte messen Temperatur und Blutdruck, wechseln Verbände, verabreichen Medikamente und Spritzen. Sie helfen den Patienten bei den einfachen täglichen Hygiene-Verrichtungen wie Waschen, Zähne pflegen, Anziehen, Kämmen usw. oder begleiten sie zu den verschiedenen Untersuchungen. Dabei ergeben sich oft gute Gelegenheiten zum Gespräch. So können sie den Patienten auch seelischen Beistand geben und in ihrer Genesung unterstützen. Zur Versorgung und Pflege der Patienten gehören auch die Organisation der täglichen Aktivitäten, die Beratung und Betreuung. Ständiger Kontakt zu fremden Menschen, das heißt auch Körperkontakt und schwere körperliche Arbeit. Zum Kontakt mit den Kranken selbst kommt auch der Kontakt mit den Angehörigen und Besuchern. Das braucht einen überzeugten Willen zum Helfen sowie körperliche und seelische Stabilität. Der Beruf erfordert weiterhin Geschick im Umgang mit technischen Geräten (EKG, EEG, Monitoren etc.), genaues Beobachten medizinischer und psychologischer Sachverhalte und Teamarbeit. Die Pflege der Patienten kann auch ambulant, bei ihnen Zuhause erfolgen, in Reha-Kliniken oder in Altersheimen.
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