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Große Baukunst überdauert Jahrhunderte – der Kölner Dom, Römische Baukunst, das Brandenburger Tor, das Ulmer Münster, doch auch die kleine Kunst, die für uns so wichtigen Wohnhäuser, Schulen, Brücken, Bibliotheken, Schwimmbäder. Immer dabei – die MaurerInnen. MaurerInnen arbeiten auf den unterschiedlichsten Baustellen. Sie bauen neue Häuser oder sanieren, modernisieren bestehende Häuser oder setzen sie in Stand. Sie errichten auch ganz verschiedene Gebäude, z.B. Wohnhäuser, Bürogebäude und Industriebauten. Beim Bauen führen sie viele verschiedene Arbeiten aus: Sie stellen Wände mit unterschiedlichen Steinen und Platten her. Die Wände können ein- und mehrschalig sein und unterschiedliche Verbandsarten aufweisen. MaurerInnen stellen Pfeiler, Bögen und Treppen her. Sie bauen Abgasanlagen aus Fertigteilen, dichten Baukörper aus Steinen gegen Wasser ab und fertigen Schalungen für Fundamente, rechteckige Stützen und Balken. Auch für ebene Wände und Decken stellen sie Schalungen her, sowie für Podeste, gerade Treppenläufe und für sichtbaren Beton. Sie bearbeiten die Oberfläche des sichtbaren Betons von Hand und mit Hilfe von Maschinen. Wenn ein Auftraggeber mit seiner Villa ein weithin sichtbares Zeichen setzen will, erteilt er den MauerInnen einen Spezialauftrag, denn sie sind es, die seinen Wunsch nach Ewigkeitsruhm umsetzen; möchte er eine spezielle Dachzinne, wie ein Feldherr – sie machen es (inkl. Schießscharten); möchte er einen speziellen, schlanken Turm, an der Seite hochragend – aber natürlich! Die MaurerInnen arbeiten selbständig – teils allein, teils in einer Gruppe. Als Grundlage dienen ihnen technische Unterlagen und Arbeitsaufträge. Immer prüfen sie ihre Arbeit auf Qualität und dokumentieren sie. Sie berechnen ihre erbrachte Leistung und übergeben pünktlich die geräumte Baustelle.
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