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| Orgel- und Harmoniumbauer/in |
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Die Auszubildenden für diesem Beruf können zwischen zwei Fachrichtungen wählen: 1. FR Orgelbau und 2. FR Pfeifenbau. In der Fachrichtung »Orgelbau« bauen sie Orgelgehäuse, Spieltische, Windladen und die Traktur. Die Traktur dient dazu, den Tastendruck vom Manual oder Pedal weiterzuleiten. Als Windladen bezeichnet man die Holzkästen, in denen die Zufuhr von Druckluft zu den Orgelpfeifen gesteuert wird, und zwar durch Ventile. Die Spieltische sind komplett ausgerüstet mit allen Klaviaturen und Registerknöpfen. Mit jedem Registerknopf kann man eine andere Klangfarbe (Register) ziehen: Die Orgel klingt dann einmal wie Blechbläser, dann wie Flöten, dann wieder wie Streichinstrumente. Einmal laut, mächtig und brausend wie ein ganzes Orchester, dann zart – fast wie einziges Instrument. Die Register ermöglichen also einen Teil der großen Vielfalt der Orgelmusik. Nicht umsonst wird die Orgel die »Königin der Instrumente« genannt. In der Fachrichtung »Pfeifenbau« stellen die Orgel- und HarmoniumbauerInnen – wie schon der Name sagt – Pfeifen her. Da diese viele verschiedene Klänge aufweisen, werden sie aus verschiedenen Metalllegierungen und unterschiedlichen Holzarten hergestellt.
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