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Schuhmacherin und Schuhmacher führen heute meistens nur noch Reparaturen oder Färbearbeiten aus. Schief gelaufene Absätze, abgebrochene Absätze, durchgelaufene Sohlen und offene Nähte sind ihr täglich Brot. Etwas seltener schon kommt es vor, dass sie für eine gehbehinderte Person Fußstützen in einen Schuh einarbeiten. Doch sie wären fähig, maßgeschneiderte Schuhe herzustellen, vielleicht sogar Stiefel – mit allen Sonderwünschen. Vom Ausmessen bis zum Aufnageln sind ihnen alle Arbeitsgänge vertraut. Sie kommen weitgehend ohne Maschinen aus, selbst Nähen können sie von Hand. Es gibt aber auch eine Maschine dafür. SchuhmacherInnen, die Freude am Kundenkontakt haben und gute Arbeit leisten, schaffen sich schnell einmal Stammkunden.
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