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Siebdruck kann man fast überall anwenden - denn man kann damit nicht nur traditionell Papier oder Pappe bedrucken, sondern auch Metall, Leder, Gummi, Holz, Porzellan; sogar die Leiterplatten (Chips) und Folientastaturen der Elektronikfertigung. Und die Druckträger müssen nicht traditionell flach sein, sondern können gewölbt oder auch kegelförmig sein. Siebdruck ermöglicht z.B. auch Reklame auf Autos oder Sektflaschen. Beim Siebdruck drücken Drucker und Druckerin Farbe durch eine Rakel (ein Ziehbrett). Dabei decken sie gewisse Teile des Siebdruckgewebes, die sie nicht färben möchten, mit einer Sperrschicht ab. Die durch die Rakel gepresste und gezogene Farbe kann dann nur die nicht abgedeckten Teile des Bedruckstoffes färben. Die Anforderungen an das Kommunikations- und Planungsvermögen, an die Teamfähigkeit und das Problemlösungsvermögen: also an alle sog. überfachliche Qualifikationen, sind hoch.
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