| |
|
 |
|
Die Bauzeichnerin und der Bauzeichner können sich auf einen der drei Schwerpunkte (SP) spezialisieren: »Architektur«, »Ingenieurbau« oder »Tief-, Straßen- und Landschaftsbau«. Zum »Tiefbau« gehören z.B. Flugplätze, Wasserversorgungsanlagen, Straßen, Brücken, Außenanlagen. Jedes Projekt muss dem jeweiligen Gelände angepasst werden, darum werden zuerst Gelände-vermessungen gemacht. Aufgrund der Vorgaben des Bauingenieurs erstellen die BauzeichnerInnen die Entwurfspläne; später machen sie die Baupläne und Detailplanung am Computer, mit CAD (Computeraided Design). Am traditionellen Reißbrett wird nur noch selten gearbeitet, obgleich der Umgang mit Reißschiene, Zeichenwinkel und Tuschefüller in der Ausbildung noch vermittelt wird – zum besseren Verständnis und Gefühl für Raumaufteilung. Selbstverständlich beherrschen sie die modernen Kommunikationstechniken. BauzeichnerInnen arbeiten nicht nur schweigend mit Messgeräten und am Computer, sie kommen auch mit Kunden in Kontakt, beantworten z.B. viele Anfragen per Telefon. Ihre sozialen Fähigkeiten, speziell ihre Kundenorientierung, sollte deshalb gut ausgeprägt sein. Zum SP »Architektur« gehört das Bauen von Häusern aller Art: Wohnblöcke, Bürohäuser, Schulen, Kinos, Villen, Waren- und Lagerhäuser. BauzeichnerInnen sind sich ihrer großen Verantwortung bewusst: Deshalb streben sie immer hohe Qualität an, bemühen sich auch um Umweltschutzsicherung. Wenn neue Baustoffe eingesetzt werden, machen sie sich sorgfältig mit allen neuen Regelungen und Vorschriften dazu vertraut, so dass die Materialien funktionsgerecht und gefahrlos eingesetzt werden.
|
|
|
|
|