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| Verpackungsmittelmechaniker/in |
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Ob Pharmaschachteln, Parfümverpackungen, Weinkartons, Milchbeutel, Briefkouverts, Etiketten – die VerpackungsmittelmechanikerInnen machen’s! Sie produzieren die gewünschte Verpackung, wobei sie die Vorgaben des Kunden genau einhalten. Bei hochwertigen Verpackungen veredeln die VerpackungsmittelmechanikerInnen den Karton oder das Papier zusätzlich mit Alu- oder Kunststofffolie. Die Verpackungen werden auf den unterschiedlichsten computergesteuerten Maschinen bedruckt, gefalzt, geschnitten, geklebt, geheftet oder verschweißt. Die heutigen computergesteuerten Maschinen erfordern mehr Kenntnisse als die früheren mechanischen. Die VerpackungsmittelmechanikerInnen stellen nicht nur Verpackungen her, sie sind auch für die Pflege und Wartung der Produktionsmaschinen verantwortlich. Hierdurch wird ein kostenintensiver Produktionsausfall vermieden oder wenigstens gemildert. Arbeit ohne Maschinen, also Handarbeit, gibt es nur bei seltenen hochwertigen Geschenk- oder Luxusverpackungen. Wenn ein Kunde eine bestimmte Verpackung bestellt hat, wird zunächst ein Muster (Prototyp) davon hergestellt. Daran überprüft man die Maße, Funktionstüchtigkeit und Produktionsfähigkeit. Erst wenn das alles stimmt und nach der Freigabe durch den Kunden geht der Prototyp in Serien-produktion. Die Auszubildenden können unter verschiedenen Wahlqualifikationseinheiten wählen: Daten (data handling), produktorientierte Prozesssteuerung, Veredelungstechnik, Leitstandtechnik, Inline-Produktion, Verpackungsentwicklung (Form und Design). Zwei dieser Wahlqualifikationseinheiten müssen im Ausbildungsvertrag festgehalten werden.
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