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Mit der Erfindung der Töpferscheibe (472 n. Chr.) wurde eine neue Welt an Produkten erschlossen: Vasen, Schüsseln, Kacheln, Aschenbecher, Teller, Tassen, Krüge, Ofenkacheln, Brunnen, ja, sogar Plastiken. Das alles lässt sich mit der Töpferscheibe drehen. Die Formen werden mit einer Glasur überzogen und dann in einem Brennofen gebrannt. Man kann sie mit dem Fuß oder auch elektrisch betreiben. Je nach Gegenständen unterscheidet man die Fachrichtung FR Scheibentöpferei – für Gebrauchs- und Ziergeschirr – und die FR Baukeramik, in der Ofenkacheln und sonstige Bauelemente, aber auch Gartengefäße hergestellt werden. Hier nehmen die KeramikerInnen auch Gipsformen zu Hilfe. Die 3. FR: Dekoration, dient der Gestaltung: Die Oberflächen der Gegenstände werden durch Ritzen, Schneiden, Malen dekoriert. Reliefs und Mosaike werden hier entwickelt.
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