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Immobilienkaufleute beherrschen die Bestimmungen des europäischen Binnenmarkts und die neuen Informations- und Kommunikationssysteme. Sie verstehen sich auf Kundenorientierung, Umweltschutz, rationale Energieverwendung sowie Steuerung und Controlling eines Unternehmens. Immoblienkaufleute vermieten, verwalten und verkaufen. Dazu müssen sie kalkulieren, juristisch abklären und verhandeln. Sie sind in Kontakt mit Behörden, Kreditinstituten, Architekten, Ingenieuren (Bachelor of Engineering) – und vor allem mit Kunden. Ihre Kunden sind entweder Mieter, Eigentümer oder Käufer. Diese Kunden werben und betreuen sie. Sie führen Besprechungen mit den Kunden im Büro oder bei Besichtigungen von Wohnungen und Grundstücken. Bei anderen Verhandlungen, zwischen Baufachleuten und Behörden, geht es um die Erschließung und Entwicklung von Grundstücken und Immobilien. Immoblienkaufleute sorgen auch für die laufende Instandhaltung und Modernisierung der von ihnen verwalteten Gebäude. Sie schließen Versicherungen gegen Schadensfälle für die Gebäude ab und sichern die Wirtschaftlichkeit der Vermietung durch angemessene Höhe der Mieten. Immoblienkaufleute arbeiten z.B. in Wohnungsbauunternehmen oder Maklerbüros für Immobilien meist in Büroräumen. Im Außendienst zeigen sie Interessenten die zum Verkauf angebotenen Grundstücke, Gebäude und Wohnungen und informieren sie über die Verkaufsbedingungen. Sie fahren zum Teil mit ihrem eigenen Auto zu den verschiedenen Grundstücken und arbeiten daher auch nicht nur im Büro, sondern an an verschiedenen Orten und halten sich auch im Freien auf.
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