| |
|
 |
|
Die Oberfläche einer Stadt ist trügerisch: Nicht etwa solide Erde ist unter uns, sondern ein mehrschichtiges Labyrinth von Rohren – die Kanalisation! Die Abwässer, die im Mittelalter noch frei aus den Fenstern gekippt wurden, fließen heutzutage unsichtbar, unriechbar, in der Unterwelt. Welch großer Vorteil das ist, leuchtet wohl jedem ein, und zwar nicht nur für die Nasen und Augen, sondern vor allem hygienischer Natur. Vor dem Verlegen von Rohren heben die KanalbauerInnen zunächst Gruben und Schächte aus. Damit diese nicht einbrechen, sichern sie sie durch Versteifungen. Die Rohre bestehen aus Metall, Steinzeug, Beton oder Kunststoff. Nach dem Reparieren oder Instandsetzen der alten Rohre oder dem Verlegen von neuen Rohren stellen die KanalbauerInnen den alten Zustand des Bodens, ob Straßendecke oder Pflasterung, wieder her. KanalbauerInnen bauen auch Entwässerungsanlagen, indem sie Wassergräben und Bäche in ein Rohr einbetten. Dadurch kann einem Erdrutsch vorgebeugt werden. KanalbauerInnen verwenden modernste Technik, sowohl bei Vermessungen (Laser, GPS) wie auch bei Kanalinspektionen. Sie setzen Kleinroboter und ferngelenkte Kamerafahrzeuge ein.
|
|
|
|
|