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Müde kommt der Mann nach Hause (Arbeit). Erschöpft stellen sich die Kinder ein (Fußball). Alle fallen wortlos über das verlockend duftende Essen her, das sie bereits am Tisch erwartet. Der erste Kommentar nach 10 Minuten: »Uff, bin ich voll! Kann ich in mein Zimmer gehen?« Die Mutter nickt – sie hat es aufgegeben, Mithilfe beim Abdecken oder vielleicht ein Lob zum Essen zu erwarten. Dann zieht sich der Mann in den Zeitungssessel zurück, murmelt was von hektischem Tag. Also ist sie es wieder allein, die alles abräumt, abwäscht, abtrocknet und versorgt. – Alle kommen zu ihr, wenn sie was wollen: Hemden bügeln, Schuhe putzen, T-Shirts waschen, Betten beziehen, Knöpfe annähen! Man sollte meinen, sie hätten keine Hände. Sie sind es so gewohnt, dass Mutter alles macht, bestens organisiert und nebenbei auch noch schafft, den Hund auszuführen und die beiden Katzen zu versorgen… Anders die Situation beim Hausmann, der sich erst allmählich durchsetzt. Immer mehr Väter machen sich während der frühen Jahre ihres Kindes einige Zeit frei von ihrer Berufstätigkeit, um ihr Kind Tag für Tag ""hautnah"" zu erleben. Wobei sie dann auch erleben, was es alles heißt, Hausfrau zu sein. Die gegenseitige Wertschätzung unter den Ehepartnern und Eltern steigt
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