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Die Diplomatie ist eine Kunst, die viel Geschick im Umgang mit Menschen und Medien verlangt. Diplomatinnen und Diplomaten müssen deshalb gut mit dem Wort umgehen können, sowohl beim Sprechen wie auch beim Schreiben. Sehr viel Infomation muss verarbeitet werden, Leselustige kommen voll auf ihre Kosten. Wer Menschen liebt – oder zumindest gerne Kontakt aufnimmt –, ebenfalls. Intellektuale Wendigkeit und Wissbegier, Mehrsprachigkeit und dazu noch recht solide juristische Kenntnisse sind für die Ausübung der Diplomatie ebensfalls erforderlich. Es reicht also nicht, Jurist zu sein; es reicht auch nicht, Volkswirt zu sein (auch Volkswirte dürfe sich heutzutage – im Unterschied zu früher – bewerben). Sitzungen, Konferenzen, Empfänge, Besprechungen, Telefonate und immer wieder lesen, lesen, lesen: Das macht ungefähr den Alltag aus.
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