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Musik ist eine Welt, die sich einem nicht unbedingt von selbst erschließt. Wer schon in frühen Jahren einen Weg dorthin findet, ist zu beglückwünschen. Allein schon die unermessliche Vielfalt der Musik, der Komponisten, der Formen: Opernarien, (Kunst-)Lieder, Sonaten, Choräle, Sinfonien, Jazz, Chansons (Brecht/Eisler) – und wie sie alle heißen! Dass manche MusiklehrerInnen verzweifeln vor dieser Fülle, scheint verständlich. Was wann mitgeben? Eher weniger anbieten, als die Fülle weiterzugeben? Kleinodien der Musik – sparsam und mit besten Tonaufnahmen präsentiert – prägen sich oft besser ein als ein Füllhorn an Musikstücken wildester Mischung. Auch sind gezielte eigene Darbietungen (Musical, Chorgesang, Singspiel, Kabarett) oft sinnvoller als immer noch mehr Sitzungen passiven Zuhörens. Eine eigene Musik-Darbietung muss aktiv erarbeitet werden – das regt Gefühlsprozesse an.
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