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Diese ganz speziellen Theaterfachleute konzentrieren sich auf die Arbeit mit Laien, z.B. mit Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen. Wichtig ist ihnen dabei nicht, (perfektes) professionelles Profi(t)-Theater zu machen, sondern der Weg bis zur Aufführung, die Art, in der die LaienschauspielerInnen und die anderen Theaterschaffenden (Kulissen-, Kostüm-, MusikmacherInnen, BeleuchterInnen etc.) an ihre Aufgabe herangehen und sie Schritt für Schritt bewältigen lernen. Es ist das spezielle Können der TheaterpädagogInnen, ihre aus allen Bevölkerungsschichten und Berufen (oder eben keinen) zusammengewürfelten Laiendarsteller überhaupt auf diesen Weg zu führen und in eine richtige Theatergruppe zu verwandeln ... Oft ist diese Begegnung für die Jugendlichen, die meist aus einem ganz anderen (Nicht-)Kulturfeld kommen, die erste Begegnung mit Kultur – Kultur einmal anders verstanden als z.B. ""ghetto-blaster"". Dieses gemeinsame Schaffen an einem Theaterprojekt gibt allen Beteiligten ein neues Ausdrucksfeld, gibt ihnen Freude, Gemeinschaft und Stolz! Sie entdecken, dass sie fähig sind, ein gemeinsames Werk zu schaffen, dazu noch ein Werk, das öffentliche Anerkennung bekommt. Viele Entdeckungen – von Fähigkeiten, Gefühlen, Talenten – können in dem meist längeren Zeitraum der Vorbereitung einer Theateraufführung gemacht werden. TheaterpädagogInnen erklären, leiten an, wo es nötig ist, halten die Truppe zusammen, wenn sie auseinanderzubrechen droht; sie sind auch sonst zuverlässig als Ansprechpersonen gegenwärtig. TheaterpädagogInnen können auch fest etabliert an Theaterhäusern arbeiten. In der Therapie kommen sie ebenfalls zum Einsatz. Dieser vielfältige Einsatz wird durch ihre weitumspannende Ausbildung ermöglicht. Sie lernen z.B. Schauspieltechnik, Regie, Methodik und Didaktik, Körpersprache und Körpertheater, Methoden der Rollen- und szenischen Gestaltung, Ausdrucksfähigkeit und den differenzierten, genauen Umgang mit der eigenen Stimme.
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