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ÜbersetzerInnen müssen in Sprache verliebt sein! Anders geht es nicht. Die Arbeit ist höchstens mäßig bezahlt und man sitzt lange Stunden mit seinen Büchern, dem Computer und der Üebersetzung für sich allein. Kontakte mit Fachkollegen sind eher selten – doch gerade sie sollte man sich einrichten. Nicht nur, um nicht zu vereinsamen, sondern auch um Fachliches auszutauschen und auch eigene Übersetzungen überprüfen zu lassen. Ist man selbständig, kommen noch die besonderen Schwierigkeiten der Akquisition und Preisfestlegung dazu: Man muss sich selbst verkaufen (können)! Ansonsten wird die sowieso schon mäßige Bezahlung wirklich schlecht. Doch alles lässt sich lernen – auch Verhandlungsgeschick. Noch ein anderes Problem lauert: Spezialisierung! Man muss sich spezialisieren, sonst kann man nicht seriöse Arbeit leisten. Doch wie soll man Erfahrung bekommen, wenn man frisch aus der Ausbildung kommt? Nun, man kann das Spezialgebiet des ersten Auftrags besonders gut recherchieren und dann zu seinem eignen erklären - usw. Die Spezialgebiete sollte man auf zwei bis drei begrenzen, mehr wirkt unglaubwürdig.
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