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Kernfrage: Kann ich selbst als Betreuerin und Betreuer die Behinderten als vollwertige, ebenbürtige Menschen, als Partner in unserer Arbeitsgemeinschaft ansehen, oder macht mir das Mühe? Stelle ich mich nicht doch innerlich über sie und schaue auf sie und ihre seltsamen Verhaltensarten hinab? Natürlich sind Behinderte nicht in dem Sinne ebenbürtig, dass sie wie wir ein selbständiges Leben führen könnten. Sie könnten ohne uns nicht einmal auf die Straße gehen – geschweige denn sie (ungefährdet) überqueren. Für dies und tausend andere Dinge sind die Behinderten auf uns angewiesen. Klar – sonst wären sie ja nicht behindert. Besondere Anteilnahme und Einfühlung ist angebracht, um den Behinderten taktvoll zu helfen und ihn seine Mängel nicht so spüren zu lassen. Rührende kleine Geschenke, innige Umarmungen, strahlende Augen sind der Dank.
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