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Wenn in einer Familie auf dem Lande die Mutter ausfällt, sei es durch eine Geburt, sei es durch Krankheit, dann springen DorfhelferInnen ein. Sie sind umfassend versiert in allen hauswirtschaftlichen Arbeit und auch in Kinderpflege und -betreuung. Schnell passen sie sich an die herrschenden Gegebennheiten an und nehmen den Einsatz auf. Sie sind von Wohlfahrsverbänden, von der Gemeinde selbst oder von Landkreisverwaltungen eingestellt. Sie kochen, waschen, putzen, bügeln, nähen und versuchen, so weit es möglich ist, die Mutter zu ersetzen. Da ein solcher Einsatz höchstens ein paar Wochen dauert, müssen sich die DorfhelferInnen immer wieder neu einstellen: Wieder ist eine Familie in Not, wieder kommt die Dorfhelferin oder der Dorfhelfer als Retter.
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