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Wie soll man bloß den Bewegungsdrang von Kindern in den Griff bekommen? Am besten positiv kanalisieren. Aber wie! Eine Möglichkeit – unter mehreren natürlich – ist ein von TanzpädagogInnen geleitetes Kindertheater. Hierbei können alle Kinder – auch die kleinsten – in irgendeiner Rolle mitspielen. Es wird also keine Elite gesucht oder gar herangezüchtet, sondern eine Gemeinschaft, die zusammen etwas Wunderbares auf die Beine, in diesem Falle sogar buchstäblich, und auf die Bühne stellt. Die Übungen, die die TanzpädagogInnen mit den Kindern und Jugendlichen, ja auch Erwachsenen (unter anderen Rahmenbedingungen) machen, fördern allgemein die Beweglichkeit; dazu gibt es Bewegungsspiele – und die machen einfach Spaß! Dann kommt noch die Verkleidung! Die Kostüme, mit liebevoller Hingabe und Sorgfalt, von Eltern, Freunden und Verwandten entweder selbst genäht oder sonst wie beigetragen, geben dem Bühnenspiel richtig den letzten Schliff. »In-eine-andere-Haut-Schlüpfen«, einmal jemand ganz anderes sein können (ungestraft!)und noch dafür Beifall einheimsen... vielleicht ist es für manchen der Beginn einer großen Karriere? Bewegung und Spielen als Erfüllung starker menschlicher Grundbedürfnisse – das ist die Basis der Arbeit der TanzpädagogInnen im Bewegungstheater der ganz besonderen Art! Die Einsatzmöglichkeiten von TanzpädagogInnen sind vielfältig. Sie arbeiten in Ballett- und Tanzschulen, mit Kindern und Jugendlichen, doch auch mit Erwachsenen; sogar im Sport, nicht nur in der Kulturszene, wirken sie mit. Sie fördern das Grundbedürfnis des Menschen nach einem eigenem Ausdrucks- und Kommunikationsmitteln. Um derartige Fähigkeiten zu vermitteln, brauchen TanzpädagogInnen außer ihren hervorragenden tänzerischen Fähigkeiten sowie künstlerisch-technischen Kenntnissen vor allem pädagogisches Geschick.
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