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Diese HelferInnen in oft langjährigen Auslandseinsätzen in sich entwickelnden Ländern kommen aus den unterschiedlichsten Berufen: Tischler, Landwirt, Arzt, Mechaniker, Ingenieur, Lehrer u.a. Sie sollen möglichst flexibel sein, improvisieren können, gut mit Menschen umgehen können. Was EntwicklungshelferInnen nicht sein sollen: Perfektionisten, beseelt vom Helfen-Wollen! Sie sollten sich nicht etwa aufopfern wollen, sondern der einheimischen Bevölkerung tatkräftig Know-how vermitteln, damit sie selbständig wird und sich weitgehend selber helfen kann. Das heißt vor allem auch, den Einheimischen (einfache!) Produktionsmittel – wie z.B. Nähmaschinen oder Pflüge – zu geben, die sie notfalls selber reparieren können; keine hochtechnisierten und entsprechend Reparatur anfälligen multiple Erntemaschinen, wie sie früher in gutem Glauben abgegeben wurden und dann in vielen Ländern der Entwicklungshilfe verlassen vor sich hin rosteten, da die Einheimischen mit der Reparatur überfordert waren. Gute EntwicklungshelferInnen vertrauen meist den Frauen einen Basis-Kredit an, weil sich erweisen hat, dass die Frauen verantwortungsvoll damit umgehen (sie müssen ja auch für die Kinder sorgen und können sich nicht betrinken und einfach weggehen, wie es oft die Männer tun), so dass sie ein Kleingewerbe beginnen können, ob Weben oder Nähen, Landwirtschafts-, Ton- oder Metallprodukte.
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