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Wer einmal Kinder die Vorstellung eines Puppenspielers beobachtet hat, wird sich an die absolute Faszination erinnern, mit denen die Kinderaugen gebannt an den Puppen hängen, und ihre lebhaften Kommentare zur Unterstützung des Helden und zur Entmutigung des Schurken mit einbringen. Fast möchte man fragen, »Ja, merkt ihr denn nicht, dass das nur Puppen sind!?« Das Puppenspiel öffnet direkt eine Tür zur Seele des Kindes. Man erinnert sich vielleicht an die Faszination in Theodor Storms Novelle »Pole Poppenspäler« (1874), in der die Titelfigur die Gegenwelt zur bürgerlichen Welt verkörpert. Eine Bereitschaft zum Verzicht auf ein Luxusleben muss allerdings vorhanden sein: Puppenspieler sind Fahrende und werden mit ihren 1–2 Vorstellungen pro Tag nicht wohlhabend.
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