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Wer tanzt, der schwebt über dem Boden … Wer richtig tanzt, der gerät außer sich… ein Paar, das sich gut versteht, tanzt, als wenn es nur einen Körper hätte! Kein Wunder – die Harmonie der Gedanken- und Gefühlswelt teilt sich unweigerlich dem Körper mit. Sind die Tanzpartner jedoch im Hader, braucht es ungeheure Anstrengungen, um dieses Hindernis abzuwerfen. Tanztherapie kann also aus unschönen Gefühlen (Wut, Rache, Verbitterung usw.) über das Mittel des Tanzes eine Art Katharsis (Reinigung) bewirken, die diese hemmenden Gefühle schwächer macht und die Wirksamkeit der positiven Gefühle wieder zurückkommen lässt, ja sie sogar erhöht. »Seliges Lächeln auf den Gesichtern« ist wohl eine der häufigsten Beschreibungen dieses Zustands. Doch was hier scheinbar so kurz und schmerzlich vor sich ging, bedarf in der Praxis schon einiger Sitzungen - und natürlich etlicher Gespräche –, bis die Harmonie des Gleichgewichts (wieder?) gespürt werden kann. Es muss gefestigt werden, bis es nicht nur voll ausgebildet und gestärkt ist, sondern auch vor weiteren Krisen und Zusammenbrüchen weitestgehend geschützt ist.
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