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| Psychologie, Bachelor of Science |
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PsychologInnen befassen sich mit der 'Psyche', also der Seele des Menschen. Die Gefühle, die Probleme, die Ängste (Phobien, z.B. Agoraphobie – die Angst, ins Freie zu gehen), die Manien, z.B. Pyromanie (zwanghaftes Feuer anzünden) oder Kleptomanie (zwanghaftes Stehlen, selbst wenn man reich ist) usw. PsychologInnen können durch Tests und Gespräche feststellen, was jeweils vorliegt; wenn z.B. ein Kind von seinen Leistungen (Sprachverständnis) noch nicht schulreif ist oder wenn es ständig im Kindergarten stört und die Aufmerksamkeit auf sich lenken muss. Je nachdem, können die PsychologInnen eine Rückstellung des Kindes und ein weiteres Jahr Kindergarten empfehlen oder zusätzlich vielleicht auf die Dringlichkeit einer Therapie hinweisen. PsychologInnen arbeiten in solchen Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, die psychologische Betreuung für ihre Patienten anbieten, also vor allem in psychiatrischen und psychosomatischen Abteilungen, in Kinderkliniken. Ferner in Kinder- und Erziehungsheimen, in Behindertenwerkstätten sowie in eigenen Einzel- oder Gemeinschaftspraxen. Psychologen und Psychologinnen kennen die Zusammenhänge in psychischen Funktionsbereichen wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken, Bewusstsein, Emotion oder Sprache. Bei jedem Patienten versuchen sie, die Ursachen der psychischen Störungen herauszufinden und Schritt für Schritt die Eigeninitiative ihrer Patienten zu fördern. Sie nehmen sorgfältig die (Kranken-)Geschichte des Patienten (Anamnese) auf, stellen verantwortungsbewusst die Diagnose (Krankheitsbestimmung) und wählen daraufhin geeignete (therapeutische) Maßnahmen aus, um der diagnostizierten Störung am besten zu begegnen. PsychologInnen begleiten psychologische Betreuungsangebote vom Beratungsgespräch bis zur Krisenintervention. Dabei setzen sie unterschiedliche psychologische Maßnahmen und Konzepte ein, ja nach Sachlage. Im allgemeinen versuchen sie ihre Patienten dahin zu bringen, dass sie sich positiv mit ihrer Situation auseinandersetzen. Als Voraussetzung dazu müssen sie zunächst ein Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten aufbauen. Einfühlsam und geduldig gehen sie auf die Menschen ein, zeigen ihnen Entwicklungsmöglichkeiten und fördern ihre Eigeninitiative. Sie ermutigen sie, ihre Verhaltensweisen so zu ändern, dass sie ihr Problem angehen und bewältigen können. PsychologInnen werden tagtäglich mit Problemen anderer Menschen konfrontiert. Es ist wichtig, dass sie genügend Distanz zu ihren Patienten bewahren und mit gelegentlichen Rückschlägen und Misserfolgen umgehen können.
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