| |
|
Man muss überhaupt nichts von Malerei verstehen, um an einer Maltherapie teilzunehmen. Weder Farbharmonie noch Maltechniken. Doch eines wird gewünscht und gehofft – dass man die eigenen Gefühle, die beim Malen ausgelöst werden, hochsteigen lässt und ins Gespräch bringt. Dass man nichts mitbringen muss, weder Wissen noch Material, ist entlastend. Wie male ich, wenn ich mich aktiv und voller Tatendrang fühle? Wie, wenn ich geknickt und traurig bin! Kann ich überhaupt die Verbindung zwischen diesen beiden Personen in mir herstellen? Wenn nicht – der Maltherapeut begleitet mich und macht mir, wenn ich es will, langsam und behutsam den Weg meiner verdrängten Gefühle auf. Wenn nicht, ich kann mein Bild auch einfach in den Raum stellen, es sein lassen, ohne weiter darauf einzugehen.
|
|
|
|
|