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Man stelle sich Film und Fernsehen ohne Ton vor! Höchstens mal als Belustigung, als Erinnerung an den Stummfilm – Charlie Chaplin, Laurel & Hardy (Dick & Doof) … All die drastischen Übertreibungen des Stummfilms, die im Tonfilm entfallen! Die Vertonung eines Films kann die verschiedensten Quellen und Bearbeitungen verlangen: ungefilterten Verkehrslärm, Hupen, Quietschen; oder Naturgeräusche, plätschernde Quellen, zwitschernde Vögel, zirpende Grillen. Und dann muss das wieder zurückgebunden werden, denn die Menschen kommen. Diese sollen ja in erster Linie verstanden werden – mögen sie auch flüstern. Liebesgeflüster, Diebesgeflüster, Schulmädchengekicher, Geschäftsleute oder Politiker beim Verhandeln, alles muss verstanden werden. Die TechnikerInnen setzen dazu oft Synchronisationen, Überspielungen oder Mischungen ein.
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