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Heute können sich die wenigsten Banken in Deutschland noch Analyse-Abteilungen leisten. Dadurch ist die Chance für Freiberufler, die überzeugende Analysen und treffsichere Börsentipps liefern, groß. Damit die Analysten zu solchen erfolgreichen Voraussagen kommen, ist allerdings eine große, disziplinierte – und fast schon inspirierte – Recherche nötig: Täglich muss sehr viel Information auf mögliche Auswirkungen gefiltert werden. Am Ende steht dann die auf dieser breiten Basis gewonnene Schlussfolgerung - und die damit verbundene konkrete Handlungsempfehlung an Banken und sonstige Investitionswillige. War die Empfehlung ihr Geld wert, buchstäblich ihr Geld wert, dann wird es in größeren Massen in das Konto der Anleger zurückfließen. An den deutschen Börsen sind über 3000 Firmen zugelassen. Doch die Analysten dürfen nicht nur die deutschen Verhältnisse betrachten, denn bei der heutigen Globalisierung haben auch Ereignisse in Japan oder Südamerika Auswirkungen auf die Aktien hier bei uns. Die Präsidentenwahl in den USA – die Qual dieser langhingezogenen Wahl – hat nicht nur die dortigen Aktien gedämpft.
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