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Devisen sind ausländische Zahlungsmittel jeder Art, die man in seiner Heimat in ausländischer Währung bekommt. Der Preis (Wechselkurs) wird – wie bei jeder Ware – durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Diese kann schwanken, so dass es unter den verschiedenen Börsen Deutschlands zu gewissen Kursdifferenzen kommt und in der Folge zu außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten. Das kann so weit gehen, dass die Zentralbanken den Wechselkurs korrigieren (floating = frei fliessend, erst seit 1971 möglich) oder eine Zwangswirtschaft einführen. DevisenhändlerInnen nehmen alle Operationen vor, die nötig sind, damit zahlungswillige Kunden zu ihren Auslandswährungen kommen. Je schneller sie eine Börse finden, die die Devisen zu einem niedrigeren (besseren) Preis anbietet als die anderen, um so besser dienen sie ihren Kunden (– und verdienen sie selbst). Diese erfolgreiche Ausnutzung von Preisunterschieden (Arbitrage) hängt also von schneller Kommunikation ab (Telefon, Fernschreiber, Telegraph).
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