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Jeder Unternehmer, jede Unternehmerin hat eine bestimmte Geschäftsidee – sie wollen ein ganz bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt bringen. Sie sind überzeugt davon, dass sie für ganz bestimmte Kunden (Zielgruppe) ein bestimmtes Problem gelöst haben, z.B. die Qualität eines Kopiergeräts gesteigert oder einen Kinderbetreuungsdienst verbessert. Das Produkt der Firma kann also eine Dienstleistung sein – wie Übernachtungen, Chemische Reinigung – oder etwas Gefertigtes – wie Handschuhe, Spielzeug, Ziegelsteine usw. Anfangs müssen UnternehmerInnen all ihre Energie darauf verwenden, ihr Produkt auf den Markt zu bringen. Am besten so nachhaltig, dass der Markenname allmählich die Produktbezeichnung ersetzt: Man verlangt z.B. Assugrin, nicht künstlichen Süßstoff; oder Pampers, nicht Windeln. Selbstverständlich achten UnternehmerInnen immer und überall auf die hohe Qualität ihrer Produkte. Manchmal kann das Wetter stark den Umsatz beeinflussen: Kälteeinbruch steigert den Konsum an Heizöl, Frostschutzmitteln, Kohle, Wintersportartikeln usw.; umgekehrt bei verfrühtem Wärmeeinbruch: Skilifte drehen leer, Hotelzimmer bleiben ungebucht. Das Risiko von Finanzkrisen – ob wetterbedingt oder anderer Art – müssen UnternehmerInnen immer einkalkulieren. Deshalb schützen sie ihr Unternehmen durch Versicherungen und finanzielle Rücklagen, so dass im Notfall die laufenden Kosten, vor allem für Löhne, Lieferanten gedeckt sind. Im Unterschied zu Managern, die als Angestellte ein festes monatliches Gehalt beziehen, tragen UnternehmerInnen das volle Risiko für das Wohlergehen der Firma und für ihre eigene Existenz. Durch ihren Geschäftssinn und ihre Risikobereitschaft schaffen UnternehmerInnen Arbeitsplätze. UnternehmerInnen beschäftigen sich nicht mit den tagtäglichen Fachaufgaben des Betriebs, sondern mit den großen, übergeordneten Aufgaben: Wie sie ihr Produkt weiterentwickeln und für noch weitere Käuferschichten erschließen können. Denn es sind die Käufer, die über den Erfolg eines Produkts – und damit den Erfolg der Firma entscheiden: Wenn sie ein Produkt nicht kaufen, ist der Unternehmer gefordert! Genau muss er untersuchen, was den Verkauf dieses Produkts stört. Das Überleben der Firma hängt daran. Ist der Mangel gefunden, wird mit das verbesserte Produkt mit einer angemessenen Werbeaktion lanciert – und damit ein neuer Erfolg eingeleitet.
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